Rückschau auf unsere 33. Zoofahrt

Am Samstag, dem 21. Mai 2016, fand unsere erste Zoofahrt in diesem Jahr statt. Frankfurt hat einen der ältesten Zoos in Deutschland, gegründet im Jahr 1858. Mit seinen nur elf Hektar ist er eher eine kleine Anlage, die auf Grund ihres Standortes mitten in der Stadt kaum Erweiterungsmöglichkeiten hat. Dennoch beherbergt er eine große Anzahl Tiere und Tierarten. Der Zoo wurde im 2. Weltkrieg sehr stark zerstört. Von 1945 bis 1974 war hier der bekannte Zoologe Professor Bernhard Grzimek Zoodirektor. Ihm zur Ehre wurde die ehemalige Straße „Am Tiergarten“ in „Bernhard-Grzimek-Allee“ umbenannt. Unter seiner Leitung entstand der Frankfurter Zoo aus Trümmern neu.

Seit seiner Gründung ist der Zoo Frankfurt eng mit der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF), heute eine der größten Naturschutzorganisationen weltweit, verbunden. Somit hat sich der Zoo zum Zentrum des Natur- und Artenschutzes entwickelt. Auf Vorschlag unseres Reiseleiters, Lutz Asmus, haben wir je fünf Euro für eine Spende an den Zoo Frankfurt schon auf der Hinfahrt gesammelt. Das Geld und eine Kostprobe von unserem guten „Affenschweiß“ erhielten die Zooführer. Unsere beiden Führer zeigten uns nach einer Begrüßung in drei Etappen durch einen Teil des Zoos. Es blieb auch noch genügend Zeit weitere Teile des Zoos selbständig zu entdecken. Wir erfuhren, dass aufgrund der Größe des Zoos keine Tiere mehr gehalten werden können, die einen großen Platzbedarf benötigen, wie z.B. die Elefanten.

Am Nachmittag legten wir mit der „MS Palladium“ zu einer Panoramafahrt auf dem Main ab. Wir konnten die beeindruckende Skyline von Frankfurt vom Schiff aus besichtigen. Dazu gab es Erklärungen vom Schiffspersonal. Gegen 18 Uhr begaben wir uns auf die Rückfahrt. Es gab viele Eindrücke zu verarbeiten, die die meisten von uns natürlich auch mit ihrer Digitalkamera festhielten. 

Werner Jürschke und Vorstandsmitglied Bernd Schröder