Tierkinder im Thüringer Zoopark Erfurt

Tierkinder im Thüringer Zoopark: Nashörnchen Kiano

Nashörnchen „Kiano“ erobert seine Welt

Inzwischen  wächst bei dem am 29.12.2018 geborenen Breitmaulnashörnchen „Kiano“ schon deutlich das Nasenhorn. Die Natur hat es so eingerichtet, dass die ca.45 -60 kg schweren Jungtiere ohne „Dorn“ auf der Nase zur Welt kommen. Danach wächst das Horn ein Leben lang.

Da das Jungtier von Anfang an wie ein Wirbelwind durch die Gegend tollte, wurde der Name „Kiano“ ausgesucht. Es ist kenianisch und bedeutet „frischer Wind“ bzw. „Wirbelwind“.

„Kiano“ und Mutter „Marcita“ sind nun ein eingespieltes Team. Übrigens: Baden für Nashornbabies hat nichts mit Wasser, sondern mit ganz viel Dreck zu tun. Wenn Nashornkinder fertig gebadet haben, sind sie  über und über mit Schlamm bedeckt. Nashörner sind eben keine Menschen!

 

Tierkinder im Thüringer Zoopark: Löwenbabies

Die Löwenbabies gedeihen prächtig

Die kleine Katze ist die mutigere von beiden. Der kleine Kater bringt sich erst in Sicherheit und faucht dann aus sicherer Entfernung. Auch beim Erklettern der Felsen und dem Erkunden des Geheges, ist die Kleine immer vorneweg. Besucher durften für sie Namensvorschläge einsenden. Am Pfingstmontag zum Kindertag wurde der Name verkündet: „Latika“. Ihr Bruder heißt seit dem Zooparkfest „Makuti“ , nach einem kleinen Dorf in Zimbabwe.

Inzwischen wiegen beide Löwenkinder über 4 kg. Sie haben täglich  Zugang zum Schauraum.  Wenn sie dort sind, sind sie für Besucher auch zu sehen. Als ruhiger Rückzugsraum steht aber immer die Tür zur Wurfbox offen.  D. h. wenn es zu laut wird, ziehen sie sich dorthin zurück und schlafen dort ein – sie sind dann für Besucher nicht zu bestaunen.

Deshalb gilt: absolute Ruhe im Haus!

 

Neuzugänge und Umzüge

Derzeit gibt es noch viel mehr Tierkinder im Zoopark. Es tummeln sich Bisonkälbchen, kleine Yaks, Zicklein und Schafe ebenso in den Anlagen wie die kleinen Flamingos, in Australien frisch geschlüpfte Löffelentenküken. Auch die kleine Kattas hüpfen viel in ihrer Außenanlage umher, was Besucher in dieser begehbaren Tieranlage sehr gut beobachten können. Die Zoolotsen helfen gerne mit Information zu diesen Tieren, denn sie helfen dem Zoopark ehrenamtlich durch die Beaufsichtigung der Tiere und Besucher – damit beide ein gutes Erlebnis haben.

Da nicht alle Tiere im Zoopark bleiben können, verlassen immer wieder jungerwachsene Tiere den Zoo. So sind die Yaknachzuchten im Auftrag des Naturschutzes bei Leipzig im Beweidungsprojekt unterwegs. Und der Zebrajunghengst hat eine neue Bleibe in einem anderen Zoo gefunden bevor er mit seinem Vater und Leithengst aneinander gerät.