Zooparkfreunde und Zoopark-Stiftung arbeiten enger zusammen

Erfurt. Der Verein der Zooparkfreunde in Erfurt und die Thüringer Zoopark-Stiftung wollen künftig enger zusammenarbeiten. Bei einem gemeinsamen Treffen der Vorstände sei vereinbart worden, dass alle Projekte zugunsten des Erfurter Zoos in Zukunft gemeinsam finanziert werden, teilte der Ehrenvorsitzende der Zooparkfreunde, Dietmar Schumacher, mit. Auch habe man vereinbart, in der Öffentlichkeit nur noch gemeinsam aufzutreten. Damit solle sichergestellt werden, dass es keine Reibungsverluste zwischen den beiden Organisationen mehr gebe. „Beide Partner haben das gleiche Ziel, die Unterstützung des Zoos. Dabei ziehen wir jetzt am selben Strang“, sagte Klaus-Peter Uth, Vorstand der Stiftung.

Der Verein der Zooparkfreunde in Erfurt wurde 1993 als Förderverein des Thüringer Zooparks gegründet. Sein Ziel ist die ideelle und materielle Unterstützung des Tiergartens auf dem Roten Berg. Mittlerweile zählt der gemeinnützige Verein mehr als 580 Mitglieder, darunter über 100 Firmen. Seit seiner Gründung hat der Verein bisher rund 2 Millionen Euro Spenden für den Zoopark aufgebracht und den Zoopark bei der Realisierung größerer Bauvorhaben unterstützt. Die Thüringer Zoopark-Stiftung wurde 2015 ins Leben gerufen. Ihre Aufgabe ist die Beschaffung von öffentlichen Fördergeldern für den Zoo sowie von Tierpatenschaften.

Schumacher und Uth betonten, dass man sowohl bei der Auswahl der Projekte wie auch der Finanzierung gemeinsam entscheiden werde. Wie hoch der jeweilige finanzielle Anteil von Stiftung und Verein seien werde, solle für jedes Vorhaben neu festgelegt werden. Dafür seien regelmäßige Treffen der Vorstände vereinbart worden. Bei der Neuwahl des Kuratoriums der Stiftung im Juni 2020 werden die Zooparkfreunde zudem zwei Vereinsmitglieder in das Gremium delegieren.

In Zukunft wird nach Angaben von Schumacher und Uth auch eine gemeinsame Geschäftsstelle und ein gemeinsames Büro beider Organisationen angestrebt. Dies könne aber nicht vor 2020/21 realisiert werden.